Gästebuch


Ihr wollt uns eine Rückmeldung zum Film geben oder euch sind Aspekte zur professionellen Identität in der Sozialen Arbeit wichtig, die darin keinen Platz finden konnten? Ihr wollt Erfahrungen aus dem Studium oder der Berufstätigkeit austauschen und habt Ideen, wie eine professionelle Positionierung in beiden Bereichen gestärkt werden könnte?


An dieser Stelle könnt ihr eure Gedanken mit uns teilen und zur Diskussion stellen. Wir freuen uns auf eure Meinungen!

Kommentare: 4
  • #4

    Arbeitslos melden (Donnerstag, 18 Mai 2017 23:17)

    Super, auch für das Thema arbeitslos melden!!

    LG
    Klaus von https://www.arbeitslos-melden.com

  • #3

    Müeller (Donnerstag, 18 Mai 2017 23:16)

    Klasse Seite weiter so!!

    LG
    Klaus von https://www.arbeitslos-melden.com

  • #2

    Jonathan (Mittwoch, 01 März 2017 12:51)

    Der Film ist echt toll gemacht und gibt mit den einzelnen Beiträgen einen guten Überblick über die Fragestellungen zur professionstheoretischen Debatte. Ich bin wirklich genervt davon mich als Sozialarbeiter immer wieder und wieder erklären zu müssen, was ich da mache, warum man das studieren muss und warum wir mehr Anerkennung fordern. Die Emanzipation der Sozialen Arbeit sollte konsequent von allen Praktiker_innen vollzogen werden, aber leider lassen sich viele von uns viel zu schnell einlullen, nicht zuletzt aufgrund ökonomischer Gegenargumentation. Dem mit guten Perspektiven, Ansichten und Argumenten entgegenwirken zu können, vor allem die Verbalisierung solcher, denn als Grundkonzept sind sie durchaus in unseren Köpfen vorhanden, sehe ich als zentrale Aufgabe der Professionalisierung der Sozialen Arbeit.

  • #1

    Sozfred (Dienstag, 23 August 2016 16:46)

    Eine sehr ansprechend gedachte und umgesetzte Seite. Davon müsste es mehr geben, auch wenn inhaltlich anders aufgestellt bin. Dazu ein paar pointierte Anmerkungen.
    Mechthild Seithe führt als einen Eckpunkt für ein Verständnis professioneller Sozialer Arbeit an:
    "Wiedererlangung fachlicher Autonomie: eigene Definitionshoheit Sozialer Arbeit hinsichtlich der Ziele und Methoden unter Berufung auf einen demokratisch legitimierten, fachlichen Kodex."

    Klingt gut. Die Sache hat allein schon in diesem einen Punkt drei Haken.

    Haken1
    Fachlichkeit sozialer Arbeit ist kaum existent und wenn man sie annehmen wollte, wäre es eine Daherkonstruierte und aus diversen Fachbereichen gepatchworkte.
    Haken 2
    Noch abwegiger wird es bei der Formulierung "Wiedererlangung". Das impliziert, dass eine fachliche Autonomie bereits einmal bestanden habe. Die Phase an fachlicher Autonomie ist offensichtlich an mir völlig vorbeigegangen. Schade.
    Zudem mutet es an wie das Gerede von einer Re-Sozialisierung entlassener Häftlinge. Wann sollen die bereits einmal in einer Form sozialisiert worden sein, die ein RE als lohnenswert erscheinen lässt!!
    Haken 3
    Definitionshoheit Sozialer Arbeit. Wann und wo soll es die gegeben haben?

    Allenthalben scheinbar Parallelwelten . . .

    Sehr ansprechend:
    "In der praktischen Umsetzung bleiben SozialarbeiterInnen trotz ungeklärter Identitätsfrage in permanenter Vorläufigkeit handlungsfähig. Unsicherheiten und widersprüchliche Rollenanforderungen werden im Sinne einer Ambiguitätstoleranz in die professionelle Praxis eingeschlossen." Kleve